Aktuelle Nachrichten über Medien, Technik und Digitalisierung

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Die Medienscouts der Martin-Luther-Schule arbeiten seit dem Schuljahr 2016/2017 mit den Streitschlichtern der Schule zusammen. Um die Verbindlichkeit und die Effektivität zu steigern wird dies ab Klasse 8 als Wahlpflichtfach angeboten.

 

Kindern und Jugendlichen stehen heute zahlreiche Möglichkeiten der Mediennutzung offen. In vielen Fällen sind sie jedoch nicht in der Lage, die Vorteile und die Gefahren, die sich daraus ergeben, kompetent einzuschätzen und dementsprechend aufgeklärt zu handeln. Zunehmend ist das jugendgefährdende Potential der neuen Medien auch Inhalt politischer Debatten.Dabei stehen vor allem folgende Probleme im Vordergrund:

Es wird davon ausgegangen, dass Gewalt im Fernsehen oder in Videospielen die Hemmschwelle der Jugendlichen herabsetzt und sie abstumpfen lässt. Bei der Jugendgewalt wird den Medien oftmals eine Verstärkerrolle zugesprochen. Bei Amokläufen werden oftmals Videospiele, Filme und Musik als mögliche Gründe, Auslöser und begünstigende Faktoren genannt.
Genau wie Drogen oder Glücksspiele können auch Medien süchtig machen. Besonders Jugendliche sind gefährdet, süchtig nach Videospielen, Internet oder Fernsehen zu werden.
Durch die steigende Vernetzung in sozialen Netzwerken und Communitys geben Jugendliche zahlreiche persönliche Informationen oder Fotos von sich im Internet preis. Oftmals können sie nur schwer abschätzen, wer alles Zugang zu diesen Informationen hat und wie diese zukünftig gegen sie verwendet werden können.
Über Werbung, Film und Computerspiele versuchen Unternehmen auch das Konsumverhalten von Jugendlichen zu beeinflussen bzw. zu lenken. Es stehen also ganz konkrete wirtschaftliche Interessen hinter der Erstellung von medialen Formaten.Diese Mechanismen aufzuzeigen trägt zu einem bewussteren Konsum bei.

Die Möglichkeiten und Stärken des Medienscoutkonzeptes für die Vermittlung dieser wichtigen Inhalte wurde bereits auf politischer Ebene erkannt, auf dem Deutschen Präventionstag thematisiert und es wurde in einigen Medien darüber berichtet.


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